| 3. April 2026 | |
| 17:00 | |
| St. Nikolai, Wismar | |
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Zur Aufführung kommt das Stabat Mater von Torsten Sterzik (komponiert in der Karwoche 2012) sowie das berühmte Requiem d-Moll (KV 626) von Wolfgang Amadeus Mozart.
Kantorei Wismar, Orchester Concerto Celestino Schwerin
Sopran: Felizia Frenzel
Alt: Sophia Maeno
Tenor: Severin Böhm
Bass: Laurence Kalaidjian
Leitung: Christian Thadewald-Friedrich
Kartenpreis:
A 35 EUR (erm. 30 €)
B 20 EUR (erm. 15 €)
Karten sind ab dem 10. März in der Buchhandlung Peplau (Krämerstraße Wismar) erhältlich und können außerdem per Mail bestellt werden: andrea.lehmann@elkm.de
Am Karfreitag 2026 erwartet Sie ein ganz besonderes Passionskonzert in der St.-Nikolai-Kirche zu Wismar. Im Mittelpunkt stehen das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart (Vervollständigung durch Franz Xaver Süßmayr) und das „Stabat Mater“ von Torsten Sterzik – ein zeitgenössisches Werk in romantischer Tonsprache, das eigens für diesen ernsten und zugleich hoffnungsvollen Tag komponiert wurde.
Das „Stabat Mater“ ist ein mittelalterlicher lateinischer Hymnus, der das Leiden der Mutter Jesu unter dem Kreuz beschreibt. Torsten Sterzik greift diesen Text mit großer musikalischer Klarheit und emotionaler Tiefe auf. Seine Komposition steht bewusst in der Tradition der Romantik und knüpft zugleich an bekannte Klangwelten an: Die Orchesterbesetzung entspricht derjenigen von Mozarts Requiem, das im Konzert ebenfalls erklingen wird. So entsteht ein geschlossener musikalischer Raum von Trauer, Einkehr und Trost.
Eine besondere Rolle kommt dabei dem Chor zu. Die Kantorei „streut“ in das Werk bekannte Choräle ein – schlicht gesetzt, aber von großer Wirkung. Melodien wie „Jesu, deine Passion“, „O große Lieb, o Lieb ihn alle Maße“, „Jesu, meine Freude“ sind vielen vertraut und laden dazu ein, innerlich mitzuhören und mitzugehen. Auf diese Weise verbindet das Werk persönliche Andacht mit großer musikalischer Form.
Für mich persönlich ist dieses Konzert mit einer besonderen Geschichte verbunden: KMD Torsten Sterzik war einer meiner Orgellehrer und ist seit vielen Jahren als Kirchenmusiker in der thüringischen Kreisstadt Hildburghausen tätig. Dass seine Komposition nun in Wismar erklingt, ist für mich wie für die Kantorei ein Geschenk.
Wir freuen uns auf einen „stillen“, aber musikalisch kraftvollen Karfreitag – und auf viele, die diesen Weg der Passion, der Klage und der Hoffnung mit uns gehen. Das Konzert wird 1:15 h dauern. Daher bitte nicht vergessen: Unbedingt ganz warm anziehen!
Christian Thadewald-Friedrich

